Vorbeugen von Krankheiten: Bevor Sie mit Ihrem Vierbeiner in den Urlaub nach Italien starten, sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt vorbeugende Maßnahmen gegen die Übertragung verschiedener Krankheiten im Urlaubsgebiet durch. Ihr Tierarzt kennt Ihren Hund am besten und kann Ihnen wichtige Tipps geben.

 

Reisekrankheiten

Die häufigsten Reisekrankheiten in den Mittelmeerländern allgemein sind Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose und Dirofilariose. Alle werden durch Insekten, genauer gesagt durch Sandmücken oder Zecken übertragen.

Deswegen ist ein Zeckenschutzmittel (am besten ein Spot-On-Präparat), das rechtzeitig und regelmäßig aufgetragen wird, unabdingbar. Wegen einer evtl. Prophylaxe gegen die Dirofilariose (Herzwurmerkrankung) lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten.

Während der Dämmerung sind die Stechmücken bekanntlicherweise am aktivsten, d.h. in dieser Zeit sollten Sie es am besten vermeiden, Ihren Vierbeiner draußen zu lassen oder mit ihm spazieren zu gehen. So können Sie letztendlich auch für sich selbst “Stechattacken” verringern. Auch ein Moskitonetz über dem Hundeschlafplatz kann sehr hilfreich sein.

Wenn Hund zum ersten Mal am Meer ist, sollten Sie aufpassen, dass er nicht zu viel Salzwasser trinkt! Dies kann zu Durchfall und Erbrechen führen. Zwar merken die Vierbeiner in der Regel relativ schnell, dass dieses salzige Nass nicht zum Trinken gut ist und lassen es dann selbst sein. Doch Sie können Ihrem Hund vorbeugend helfen und ihm am Meer immer viel frisches Trinkwasser anbieten. Ergänzen Sie die Hundeapotheke zu Hause schon um Elektrolytpulver oder ähnliche Mittel gegen Durchfall und Erbrechen.

Während der Monate Mai bis Juli müssen Sie beim Spaziergang (speziell auf Feldern oder Wiesen) auf die sogenannten “forasacchi” achten. Das sind trockene, klebrig-spitze Ähren oder Grannen, die sich mit ihren Widerhaken gerne durch das Fell der Tiere bohren oder durch die Nase vom Hund eingeatmet werden. Auch die Pfoten und die Ohren sind oftmals betroffen. Ein forasacco ist äußerst schwierig selbst zu entfernen und kann beim Hund zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Deshalb empfiehlt es sich, nach dem Gassigehen Fell, Pfoten, Nase und Ohren des Hundes zu kontrollieren und im Ernstfall sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Anzeichen für ein forasacco können starkes Niesen, heftiges Kratzen am Ohr oder Beißen bzw. Schlecken der Pfoten sein.

Im Notfall

Grundsätzlich finden Sie In der Nähe von allen von uns vermittelten Urlaubsdomizilen auf jeden Fall immer einen Tierarzt bzw. eine Tierklinik. Auch die meisten Unterkunftsbesitzer haben eigene Hunde und einen Tierazt des Vertrauens. Sie helfen Ihnen bei Bedarf immer gerne weiter. Und auch uns können Sie während Ihres Aufenthalts jederzeit telefonisch erreichen, falls es zu Verständigungsschwierigkeiten kommen sollte.